Häufig gestellte Fragen 

Grundsätzlich müssen wir zwischen einem Alkoholentzug und einer Alkoholentwöhnung differenzieren. 

Alkoholentzug

In der Regel übernimmt das Genesungszentrum Finca Esperanza® die Behandlung eines Alkoholentzuges nicht. Dennoch, bei lediglich leichtem Tremor kann dies in Zusammenarbeit mit unserem in Spanien zugelassenen Vertragsarzt durchgeführt werden. 

Bei schweren Entzugserscheinungen empfehlen wir jedoch den Aufenthalt in einem Krankenhaus auf Mallorca. I.d.R. dauert dieser Aufenthalt 4-5 Tage. Diese Behandlung wird von den Krankenkassen bezahlt. 

Oder, was uns als die vernünftigste Lösung erscheint, dass der/die Betroffene einen Entzug in einem deutschen internistischen Krankenhaus vollzieht (rund 5-7 Tage) und dann so nahtlos wie möglich vor Therapiebeginn ins Genesungszentrum Finca Esperanza® kommt.  

Alkoholentwöhnung

Eine Alkoholentwöhnung setzt voraus, dass der Alkoholentzug bereits stattgefunden hat und nun die psychischen (Obsession/Zwangsvorstellungen) und seelischen (Umgang mit Gefühlen) Kausalitäten in den 4 Wochen angesprochen und aufgearbeitet werden. Das ist der Kern der Genesung.

Grundsätzliche Gesetzmäßigkeiten zur Versicherung bei der Behandlung von Alkoholkranken

Laut Bundesverband der Privatkrankenkassen wird Alkoholismus als selbst verschuldete Krankheit gesehen und schließt i.d.R. eine Kostenübernahme aus. Das heißt, weder die gesetzlichen noch die privaten Krankenkassen bezahlen die Rehabilitation (insbesondere nicht im Ausland). Das 12 Schritte Programm wird von den Krankenkassen abgelehnt, weil es keinen tiefenpsychologischen Ansatz hat. Bei Privatversicherten kann es zu einer Kulanz-Vereinbarung kommen.

 

  1. Arbeitslos (gesetzlich versichert)

    Bei Arbeitslosen, die gesetzlich versichert sind, zahlt die Krankenkasse die Entgiftung und die Rehabilitationsbehandlung in Deutschland. Das Prozedere bis hin zur Bewilligung ist langwierig. Zwischen der Genehmigung der abgeschlossenen Entgiftung bis zur Genehmigung der Rehabilitation können 3 bis 4 Monate liegen. Die Gefahr, dass der Alkoholiker in dieser strapaziösen Pause wieder zur Flasche greift, ist sehr hoch.


  2. Berufstätig (gesetzlich versichert)

    Bei Berufstätigen (ob Arbeiter oder Angestellter), die gesetzlich versichert sind zahlen die Krankenkassen die Entgiftung und die DRV die Entwöhnung (Rehabilitation). Auch hier ist das Prozedere bis zur Zustimmung der DRV sehr langwierig. Bezahlt wird insbesondere von der DRV für eigene Kliniken und im Bedarfsfall auch für Suchteinrichtungen, die durch einen Belegungsvertrag mit der DRV verbunden sind. Es sei betont, dass zwischen der Entgiftung und Entwöhnung ein oft unüberwindbarerer Zeitraum liegen kann, den der Alkoholkranke OHNE Alkohol bewältigen muss. Bei Nichteinhaltung dieser Abstinenz ist für eine Aufnahme in die Rehabilitation ist eine weitere Entgiftung erforderlich, der dann wieder bürokratische Wartezeiten folgen.

    Die Krankenkassen schließen eine Kostenübernahme bei der Aufnahme in das Genesungszentrum Finca Esperanza® auf Mallorca mit folgender Begründung aus:

    a)     Gilt nicht für das Ausland.
    b)     Gilt nicht für Einrichtungen die mit dem 12 Schritte Programm arbeiten.

    Das Paradoxe ist nur, dass heute weltweit schätzungsweise 10 Millionen Alkoholiker ihre Genesung durch dieses Programm erfahren haben (und seit ca. 80 Jahren rund 30 Millionen). Mehr zum 12 Schritte Programm finden Sie in dem Buch von Prof. Dr. med. Lothar Schmidt „Fahrschule des Lebens“

  3. Privatversicherte

    Grundsätzlich sind Suchterkrankungen bei den Privat- Krankenkassen vertraglich ausgeschlossen. I.d.R. bezahlen diese jedoch aus KULANZ eine Erstbehandlung. Wobei es hier um einen Zuschuss geht und nicht um die Übernahme der Gesamtkosten. Auch bei Privatkrankenkassen gilt dies nur für Deutschland, d.h. für solche Einrichtungen mit welchen sie einen Belegungsvertrag haben.

  4. In allen Fällen – in denen es sich um einen Akutstatus handelt – zahlen sowohl die gesetzlichen als auch die privaten Krankenkassen die Entgiftung bis zu 10 Tagen. I.d.R. ist eine Entgiftung von Alkohol in diesen Zeitraum abgeschlossen, es sei denn, dass andere psychotrope Substanzen noch mit eine Rolle spielen (dazu gehören Medikamente und Drogen).

 

4 Wochen Intensivtherapie
(in Doppelzimmern bei Einzelbelegung mit Terrasse)
12.000,– € inkl. MwSt.
In der 4. Woche zusätzliche Teilnahme einer Bezugsperson für eine systemische Paartherapie (bei Unterbringung in einer Suite bei Zweierbettbelegung)
1.500,-  inkl. MwSt.
insgesamt 13.500,– € inkl. MwSt.

Üblicherweise wird bei vielen Kliniken mit Prozentzahlen „jongliert” dessen Grundlage von uns in Frage gestellt wird. Nach welchen Maßstäben? Mit der Aussendung von Fragebögen? Mit Hausbesuchen? Mit Telefonkontakten? Nach wie vielen Jahren?

Wenn wir in unserem Fall von 65% im ersten Jahr und 2/3 der restlichen 35% im 2. Jahr sprechen, dann basiert dies auf den realen Werten des Betty Ford Centers, USA, nach deren Therapiegrundsätzen wir exklusiv arbeiten.

Dennoch! Selbst bei diesen Zahlen muss man sich fragen: Was ist Erfolg? Erfolg nach einem Jahr der Abstinenz? Nach 3, 5 oder 10 Jahren? Wir wissen von trockenen Alkoholikern, dass sie selbst nach 15 oder 20 Jahren der Abstinenz, katastrophale Rückfälle durchlebt haben. Ist das Erfolg?

Wir müssen rigoros ehrlich sein. Der einzig meßbare Erfolg ist eine lebenslange Abstinenz. Alkoholismus ist eine chronische, also nicht heilbare Krankheit. Nicht anders als Diabetes. Der Diabetiker braucht sein Leben lang Insulin um den Zuckerhaushalt in seinem Körper zu regeln. Der Alkoholiker hat eine chronische Allergie und das erste Glas löst einen neurobiologischen Prozess aus, der in letzter Instanz unweigerlich zu einem Rückfall führt. Wir widersprechen in diesem Fall vehement Herrn Prof. Körkels Programm des „kontrollierten Trinkens”. Das funktioniert nicht! Lebenslange Abstinenz klingt hart, ja gar nahezu unmöglich. Ist es nicht. Weder hart noch unmöglich. Mit unserer über 50 Jahre Abstinenzerfahrung vermitteln wir Ihnen während der Therapie warum das weder hart noch unmöglich ist.

  • Unbürokratische Aufnahme – kein deutsches, langwierig bürokratisches „Systemprozedere”
  • Abstand vom suchtmittelfördernden Umfeld
  • Urlaubsähnliche Auszeit für 4 Wochen – trotz intensiver Therapie
  • Absolute Diskretion und Anonymität (die Gefahr – wie beispielsweise in Deutschland, dass ein „Mitpatient” ausplaudert wer in einer Klinik verweilt, ist nichtig).
  • 300 Sonnentage im Jahr! Was der Körper an Nahrung braucht, braucht die Seele an Sonne!
  • Da es sich bei Alkoholismus um eine schambelastete, stigmatisierte Krankheit handelt ist der Vorwand berechtigt, „4 Wochen Urlaub auf Mallorca” zu machen.

„Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich” (afrikanische Weisheit)

In einer idyllischen und typisch mallorquinischen, ländlichen Umgebung, mit Weitblick auf Hügel und Berge. Und – was für Sie möglicherweise wichtig ist  – nur ca. 25 Minuten bis zum Meer.

Vor allem aber befinden wir uns weitab vom „Touristentrubel“ in absoluter Ruhe und Stille. 

Endlich ein freies Leben ohne Alkohol